Association Suisse pour la Technique du Soudage
Associazione Svizzera per la Tecnica della Saldatura
Die Eindringprüfung (PT) ist ein bewährtes zerstörungsfreies Oberflächenprüfverfahren, das zum Nachweis von oberflächenoffenen Unregelmässigkeiten dient. Da Fehler an der Oberfläche nach den Grundsätzen der Bruchmechanik ein besonders hohes Gefährdungspotential besitzen, spielt dieses scheinbar «einfache» Verfahren eine entscheidende Rolle in der Qualitätssicherung.
Die Eindringprüfung wird eingesetzt, um Risse, Poren, Bindefehler und andere Unregelmässigkeiten sichtbar zu machen, die zur Oberfläche hin offen sind. Sie eignet sich für alle Werkstoffe, die mit den Prüfmitteln verträglich und nicht zu stark porös sind. Damit bietet das Verfahren ein breites Einsatzspektrum – sowohl im industriellen Bereich als auch bei sicherheitsrelevanten Komponenten.
In der Praxis kommt häufig die Farbeindringprüfung zum Einsatz. Sie kann sowohl in einem der Prüflabore an unseren Standorten als auch direkt auf der Baustelle beim Kunden durchgeführt werden.
Dabei wird zwischen folgenden Verfahren unterschieden:
| Benennung | Anwendung |
|---|---|
| I. Fluoreszierende Eindringprüfmittel | Besonders empfindlich, ermöglicht die Erkennung feinster Oberflächenunregelmässigkeiten unter UV-Licht |
| II. Farbeindringprüfmittel | Schnell und zuverlässig, ideal für viele Standardanwendungen |
| III. Eindringprüfmittel für zwei Anwendungsmöglichkeiten (Kombination aus Typ I + II) | Flexibel, je nach Norm/Anforderung |
Alle Varianten liefern präzise Ergebnisse.
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